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Distelfliege magisches Gesocks

Anmeldungsdatum: 31.03.2003 Beiträge: 2308 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 6:00 pm Titel: Jetz mal grundsätzlich @Jahreskreis.. |
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Dies ist die Fortsetzung von diesem Thread. Auch wenns anstrengend ist, trotzdem vorher lesen falls nicht schon geschehen
Aaaaaaalso.. ich wollte noch sagen, ich war gerade auf Wurzelines neuer Webseite www.naturspirituell.de und habe mir mal spaßeshalber die dortige Beschreibung der Feste angeschaut.
Zu meinem Problem damit, daß echt alle 8 Feste mit dem Leben und Sterben des Gottes abendfüllend mit Sinn versehen werden könnten:
Bei Wurzelines Text findet der Gott explizit in drei von acht Festen eine Erwähnung. Zu seiner (Wieder)Geburt, zu seiner Hochzeit, zu seinem Tod.
Daß sein Tod schon an Litha angesiedelt ist ist mir jetzt mal schnuppe, weils mir wirklich um die Frage ging, wie das einen Sinn macht das Leben und Sterben des Gottes auf acht Festchen zu verteilen.
Soooo und dann war ich bei Shaman-ca, und habe dort die Jahreskreisfeste-Texte gelesen.
An dieser Stelle mal ein Kompliment, fand ich sehr schön!
Der Vegetationsgott wird explizit ein- oder zweimal erwähnt und die meisten Feste sind mit Symboliken erfüllt, die sich nicht nur auf den grünen Mann beziehen.
Das find ich doch ne durchaus gute Lösung *g*
Wenn die Frage lautet, wie ihr damit umgeht, daß es im Leben des Gottes so viele thematische Doppelungen (ja, das Wort wieder) gibt, und die Antwort: "Ach, es gibt noch Anderes was zu dem Jahresfest eine Rolle spielt als wie der grüne Männe grade seine Däumchen dreht, sterben tut er ja erst beim nächsten.. ".
Schreibt det doch im Forum
Muss ich immer erst auf die Webseiten gucken..
Ich finde das Thema schon interessant.
Bei mir isses halt so, daß ich durch selber Jahresfeste feiern auch nen eigenen Zugang dazu hab. Bisher war das Göttin/Gott-Thema aber nicht im Mittelpunkt gestanden. Deswegen ergeben sich für mich in der Praxis z.b. die Probleme nicht, daß Gott und Göttin nu schon wieder heiraten..
| Zitat: | | Morg schrieb: ich verstehe schon was du meinst, und kann es auch nachvollziehen, weshalb ich auch oft hinke wenn es darum geht einen Sabbat zu organisieren. |
*g* ja. Ab und zu gehts mir halt so daß ich denke: Vielleicht könnte man diesmal ne kleine Ritualidee verwirklichen, ne vorab-Inspiration vielleicht.. dann schaut man in Jahresfest-Text, in Bücher, ins Internet - und da war dann halt wieder das Problem. Und es läuft dann oft drauf hinaus daß sich aus dem, was die feiernden Frauen einbringen, sowieso etwas ergibt, was der Qualität der Zeit entspricht.
| Zitat: | | ne Pflanze is ja auch nicht von jetzt auf gleich da, blüht im näxten Moment und verwelkt darauf. |
Sicherlich nicht. Aber ein Fest feierst du von heute auf morgen. Und auf diesem Fest wird die längere Entwicklung in einem Symbol sozusagen herauskristallisiert, in einer symbolischen Handlung (Ritual) auf den Punkt gebracht.
Beispiel: Zur Frau entwickelt sich das Mädchen über einen langen Zeitraum, aber das Fest des Frau-Werdens, oder ein Initiationsritual ins Frau-sein, ist von heute auf morgen. Das Fest sagt: Du bist ab heute eine Frau.
Zum blossen Mitdämmern mit den Zyklen benötigt mensch keine Rituale und auch keine Jahreskreisfeste.
Die Feste machen doch eigentlich sichtbar, was drumherum die ganze Zeit sich latent entwickelt. Sie bringen es auf den Punkt.
Meine These ist: Das Leben und Sterben des Vegetationsgottes enthält keine acht Punkte.
Das macht auch gar nichts aus! Nur, wenn aussen draufsteht, "Life and Death of the God: 8 Points inside" und dann isses ne Mogelpackung, find ich das unprickelnd.
Wenn draufsteht: "Acht nette Punkte im Kreis des Jahres" und die sind dann auch wirklich drin, voll ok. _________________ ...ein bischen Werbung:
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AnufaEllhorn zirpende Zikade
Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 104 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 6:11 pm Titel: |
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Well met, Distel
Trad Wicca dogmatische Drachenmeinung gefragt, die sicher von zwei Dritteln der Wicca nicht geteilt wird??  _________________ Bright blessings
Anufa |
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XVII Chaos Coyote

Anmeldungsdatum: 06.04.2003 Beiträge: 610
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 6:15 pm Titel: |
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Anu: spann uns nicht auf die Folter!!!
Also wie lautet die 1/3 DrachenWicca-meinung?
XVII |
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Distelfliege magisches Gesocks

Anmeldungsdatum: 31.03.2003 Beiträge: 2308 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 6:18 pm Titel: |
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Hi Anufa!
Ich bitte darum!
Gibts für dich auch thematisch Überschneidungen/Doppelungen, und wenn nein, wie umgeht ihr das? Und wie fliesst das ein, daß z.b. das lecker Beltane-Vereinigungsfest-Ritual vom Litha-hl-Hochzeit-Ritual unterscheidbar ist? (Falls - nur falls, Litha bei euch Hl. Hochzeit ist)
Distel _________________ ...ein bischen Werbung:
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AnufaEllhorn zirpende Zikade
Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 104 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 6:33 pm Titel: Gaaaaaaaaans einfach |
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Well met, Distel
Der Zyklus des Gottes, wie ich ihn sehe... findet sich auch auf http://www.wurzelwerk.at/thema/noreiadieeule25.php
Nu geboren wird der kleine Gott zu Yule (is logisch, weil ja da auch die Wintersonnwend ist und somit zwar die Dunkelheit am größten aber der Funke bereits da, der nun nur noch wachsen muß um wieder zu erstarken).
Zu Imbolc isser bereits soweit selbständig, dass er ohne Mama auskommt und notfalls auch allein leben könnte.
Zu Frühlingsbeginn isser so richtig schön in der Pubertät und lernt auch die junge Göttin kennen (auf allen Ebenen )
Zu Beltane ist sozusagen Verlobung - so ganz häuslich isser ja noch nicht, die Verantwortung für ne Familie steht ja auch noch nicht an... also steht noch die Lust und Körperlichkeit im Vordergrund - aber er ist sich schon so ziemlich bewusst, dass das sein Weg sein wird
Zur Sommersonnwende wird er offiziell als König und Vater anerkannt (is ja auch ned wirklich zu leugnen, da sich ja die Göttin nu auch ganz sicher ist schwanger zu sein) und übernimmt auch offiziell die dazu gehörenden Verantwortungen.
Zu Lammas opfert er sich selbst um seinem Volk, dem Land un der Natur die Kraft zur "Erfüllung" zukommen zu lassen.
Zur Herbstgleiche ist er auf dem Weg in das Dunkle Reich - als neuer Herrscher und stellt sich seiner Aufgabe als Herr des Todes
Zu Samhain übt er diesen Job dann auch aus und ist selbst zu einem Ort der Ruhe und der Erneuerung geworden um dann zu Yule wieder seinen Weg ins Licht anzutreten.
Imho "doppelt" da garnix und wenn mann das mal nur ansatzweise versucht ins Leben zu integrieren, dann isses auch alles andere als fad (nur kommt das halt imho leider viel zu selten vor *bin eh schon wieder ruhig") _________________ Bright blessings
Anufa |
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AnufaEllhorn zirpende Zikade
Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 104 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 6:36 pm Titel: Upps vergessen |
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Well met, Distel
>Und wie fliesst das ein, daß z.b. das lecker Beltane-Vereinigungsfest-Ritual vom Litha-hl-Hochzeit-Ritual unterscheidbar ist? (Falls - nur falls, Litha bei euch Hl. Hochzeit ist)
Ganz platt - Beltane ist orgiastisch - Litha hat eher nen "getragenen" Hintergrund _________________ Bright blessings
Anufa |
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Distelfliege magisches Gesocks

Anmeldungsdatum: 31.03.2003 Beiträge: 2308 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 7:02 pm Titel: |
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Hi Anu,
Danke für den Überblick über deine/eure Rangehensweise.. den Artikel in der Eule werde ich gleich auch noch lesen.
Also für mich.. doppelt sich da schon ne ganze Menge *duck*
Ich vermute aber trotzdem mal.. wenn mans integriert ins Leben und ins Feiern, stellen sich mit der Zeit wohl Mittel und Wege heraus um da kleine Unterschiede rauszuarbeiten
Und das werden ja hoffäntlich nicht nur unterschiedliche Kuttenfarben für jedes Fest sein
Aber mal zu dem Text in der Eule.
Yule, die Geburt. Ist glaub ich allgemeiner Konsens.
Die Erwähnung von Imbolc fehlt.
| Zitat: | | Der Gott wächst nun langsam heran und entwickelt sich je frühlingshafter es wird, immer mehr zum Gott der Fruchtbarkeit und damit auch zum Gott der sexuellen Energie. Sein Bewusstsein erwacht langsam und damit wird die Macht immer mehr in Bahnen geleitet, die zur Erfüllung der eigenen Bestimmung führen – sich selber wieder neu zu zeugen. |
Hmjo.. d'accord.. ein Prozess halt, mir fehlen wie gesagt bloss die Punkte, die markanten, die
| Zitat: | | Zu Frühlingsanfang, der Tag- und Nachtgleiche stehen wir vor dem voll erwachten und auch sexuell aktiven jungen Gott. Er ist sich all seiner Fähigkeiten bewusst und im Vollbesitz der Kräfte, die neues Leben schaffen. So kann er sich selber, aus dieser Kraft heraus neu zeugen und sozusagen den Samen pflanzen und die junge Göttin mit sich selbst schwanger gehen lassen. Das alles geschieht aber in einem wilden Tanz der Instinkte, die sich um Verantwortung nicht kümmern und auch keinen Gedanken an die Zukunft verschwenden. |
Könnte Beltane sein! Die Göddin wird geschwängert
Und da naht auch schon Beltane. "Schatz, ich glaube ich bin schwanger". "Hm, dann lass uns ne Verlobung arrangieren".
| Zitat: | | Zu Beltane, der Maifeier, die ja immer noch vielerorts unter Einbeziehung eines Maibaums begangen wird, steht die gelebte Männlichkeit im Zentrum des Geschehens. Jetzt ist die Zeit der Hirschtänze, Morris Dancers und vieler Volksbräuche, die sich um Paarbildung und Fruchtbarkeit drehen. Der Gott ist in dieser Zeit nicht nur sexuell aktiv, sondern hat auch schon seinen Platz an der Seite der Göttin, als König eingenommen. Er hat sich entschlossen mit ihr ein Paar zu bilden, so eins zu werden und die Aufgaben, die ihm daraus erwachsen, anzunehmen. Seine Triebe sind um nichts gemindert, er bedient sich seiner vollen Kraft aber trotzdem ist er schon im Besitz der Ahnung seiner eigenen Endlichkeit. |
Also, Beltane ist orgiastisch, aber weniger orgiastisch als Ostara, etwas getragener als Ostara, weil er seine Endlichkeit schon ahnt, aber noch nicht so getragen wie Litha.
*doppelt seh und Alkoholtest mach*
| Zitat: | | Mit der Sommersonnwende wird er als König des Landes auch von außen anerkannt und beginnt sich seiner Bestimmung und der mit seiner Position verbundenen Verantwortung zu stellen. Sein Leben nähert sich nun der Erfüllung. Jetzt findet auch wieder die Ablöse des Eichenkönigs durch den Stechpalmenkönig statt – die Dauer des Sonnentages wird wieder kürzer und die offensichtliche Kraft, die nach außen drängt, wird weniger und wendet sich nach innen. |
Und da auch.. also: An Beltane hat er seinen Platz als König eingenommen, an Litha wird er als König aber erst anerkannt. Für mich gehört zum Platz als König einnehmen auch das anerkannt werden. So z.b. daß jemand seinen Platz einnimmt, auf einer Krönung, und das gleichzeitig die Anerkennung ist, von denen, die ihn krönen.
Auch wenns Leute gibt, die König sind und noch nicht anerkannt werden *gg* <- Monty Python Bild ma wieder.. für Leut die vorher wissen wollen was sie anklicken.
| Zitat: | | Zu Lammas (das auch Lughnasadh genannt wird) wird der Gott in seinem Aspekt als John Barleycorn und Green Man geopfert, um seinem Volk das Überleben im Winter zu sichern. Er nimmt nun seit Schicksal nicht nur an, sondern gibt sich ihm auch tatsächlich freiwillig und im vollen Bewusstsein seines Opfers hin. In dieser Zeit wird er merklich dunkler, unberührbarer und für mich als Frau auch geheimnisvoller. Er wird zum männlichen Mysterium. |
DAS ist z.b. wie beim Mittwinter/Wintersonnenwende etwas, was mir einleuchtet. Geburt - Punkt. Tod - Punkt. Kopf ab.
Keine Einwände.
| Zitat: | Zur Tag- und Nachtgleiche im Herbst, wird der Gott zum Herrscher der Unterwelt, zum Herrn des Todes, einem der menschlichen Mysterien schlechthin.
Samhain, ist die Zeit des Herrschers der Unterwelt, in der er seine volle Kraft und Macht entfaltet, die diesmal aber nach innen zielt. |
Und da war sie wieder.. an Mabon wird er Herrscher der Unterwelt, an Samhain ist die Zeit des Herrschers der Unterwelt..
Ich seh doppelt und um das voneinander so richtig schön mit verschiedenen Bildern und Erlebnissen voneinander abzugrenzen, müsst ich mir schon was einfallen lassen. Wenn ich z.b. n Ritual gestalten will, und mir kommen zu zwei verschiedenen Festen, zu denen mir jeweils die Grundstimmung des Festes beschrieben wird, die gleichen Assoziationen, dann hab ich schon ein Problem.
Vll. gucke ich nochmal in den lang nicht mehr gelesenen "Spiral Dance" zum gucken wie die das z.b. lösen.
Distel _________________ ...ein bischen Werbung:
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AnufaEllhorn zirpende Zikade
Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 104 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 7:21 pm Titel: Ein Hoppala |
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Well met, Distel
>Könnte Beltane sein! Die Göddin wird geschwängert Wink
Wenn die Gute zu Beltane geschwängert worden wäre, dann wäre sie aber ein ziemlich flotter Brüter *pfeifft sich der Drachen eins*
>Also, Beltane ist orgiastisch, aber weniger orgiastisch als Ostara, etwas getragener als Ostara, weil er seine Endlichkeit schon ahnt, aber noch nicht so getragen wie Litha.
*doppelt seh und Alkoholtest mach*
Nene *g*
Ostara ist Instinkt - also bums und wech
Beltane is Bewusstwerdung - die is ja doch ganz nett, vielleicht bleib ich bei der ne Zeit, mal ausprobieren
Litha - nu werd ich Vater - soll ich mich drücken - nee ich lasses und mach lieber was draus
Wo doppelt *grinsel*??
>An Beltane hat er seinen Platz als König eingenommen, an Litha wird er als König aber erst anerkannt.
Nu er für sich beschließt zu Beltane sich das mal anzusehen - also dort wo er dann stehen wird, steht er schon, nur mitbekommen tuts noch keiner, weil es von seiner Seite noch nicht wirklich bewusst ist...
Zu Litha füllt er den Platz tatsächlich und für alle merkbar aus - is doch schon ein Unterschied
>So z.b. daß jemand seinen Platz einnimmt, auf einer Krönung, und das gleichzeitig die Anerkennung ist, von denen, die ihn krönen.
Ebbe und das ist Litha
>Wenn ich z.b. n Ritual gestalten will, und mir kommen zu zwei verschiedenen Festen, zu denen mir jeweils die Grundstimmung des Festes beschrieben wird, die gleichen Assoziationen, dann hab ich schon ein Problem.
Das is klar, nur ist doch eine Verantwortung tatsächlich zu tragen ganz eine andere Sach als sich zu überlegen ob ma den Platz auch wirklich ausfüllen will... _________________ Bright blessings
Anufa |
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Distelfliege magisches Gesocks

Anmeldungsdatum: 31.03.2003 Beiträge: 2308 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 7:40 pm Titel: |
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| Zitat: | | Wenn die Gute zu Beltane geschwängert worden wäre, dann wäre sie aber ein ziemlich flotter Brüter *pfeifft sich der Drachen eins* |
Naja, jemand der in paar Monaten zur Geschlechtsreife gelangt, ist auch ganz schön frühreif. Muss ja nicht alles in Echtzeit ablaufen
| Zitat: | Ostara ist Instinkt - also bums und wech
Beltane is Bewusstwerdung - die is ja doch ganz nett, vielleicht bleib ich bei der ne Zeit, mal ausprobieren
Litha - nu werd ich Vater - soll ich mich drücken - nee ich lasses und mach lieber was draus
Wo doppelt *grinsel*?? |
Von außen sieht man jeweils ein poppendes Pärchen.
*breitgrins*
| Zitat: | Nu er für sich beschließt zu Beltane sich das mal anzusehen - also dort wo er dann stehen wird, steht er schon, nur mitbekommen tuts noch keiner, weil es von seiner Seite noch nicht wirklich bewusst ist...
Zu Litha füllt er den Platz tatsächlich und für alle merkbar aus - is doch schon ein Unterschied |
Und wie stellst das im Ritual dar? Daß er sich damit zwar trägt aber ausser ihm merkt es keiner?
Geht der Gehörnteninvozierer dann in' Wald und führt heimlich und unbemerkt von der Festrunde ein Selbstgespräch?
Hört sich witzig an, aber das ist halt meine flapsige Ausdrucksweise. Ich mein die Frage schon ernst.
Innerliche Vorgänge, ablaufende Prozesse, Verwandlungen, wie wird das punktuell sichtbar gemacht? Oder ist das so, daß von aussen Ostara, Beltane und Litha genau gleich ausschaut, aber die Beteiligten fühlen sich halt innerlich jeweils anders dabei?
Spiral Dance-Auswertung folgt noch.. _________________ ...ein bischen Werbung:
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AnufaEllhorn zirpende Zikade
Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 104 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 9:34 pm Titel: Und da isser der Knackpunkt |
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Well met, Distel
>Von außen sieht man jeweils ein poppendes Pärchen.
*breitgrins*
in der Momentaufnahme sicherlich - nur ist ein Ritual imho auch ein Mysterienspiel und selten eine Momentaufnahme...
>Und wie stellst das im Ritual dar? Daß er sich damit zwar trägt aber ausser ihm merkt es keiner?
Mei ka Phantasie???
Wenn jemand ne Verantwortung übernimmt, dann TUT er auch meist seinen Teil - wenn er sie nicht übernimmt, dann isser zwar da, aber TUT entschieden weniger... nur so als kleiner Hinweis, weil mir nicht wirklich dran gelegen ist hier meine Coveninterna auszubreiten (für die so ca. 3 Jahreskreise nötig sind um sie wirklich mal erfahren zu haben)
>Oder ist das so, daß von aussen Ostara, Beltane und Litha genau gleich ausschaut, aber die Beteiligten fühlen sich halt innerlich jeweils anders dabei?
Also ned amal zwei ImbolcRituale schaun bei mir 100% gleich aus... aber davon mal abgesehen: das ist auch die Fähigkeit, die mensch als Priester/in imho zu haben hat - durch die Kombination aus Handlung, Intention und Sein bestimmtes Setting zu kreieren, das für alle Anwesenden eindeutig identifizierbar ist
Wenn jemand beim Ritual Samhain mit Mabon verwechselt (und zwar ned vom Hirn sondern vom Erfahrungswert her) dann hat entweder die Priesterschaft Mist gebaut, die äußere Zeitströmung ist völlig anders gepolt als "normal" oder der Wahrnehmer hat irgendwo ein Defizit (entweder in der Wahrnehmung oder in der Offenheit oder in der Interpretation oder...) _________________ Bright blessings
Anufa |
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Nua Amhràn lispelnde Lilie

Anmeldungsdatum: 17.05.2006 Beiträge: 24 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 11:25 pm Titel: |
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Hmmm.... ich überlege die ganze Zeit... bei mir mixt sich da auch viel... Ein sehr interessantes Thema.
Erstmal vielleicht meine Betrachtung:
Jul: Unumstritten, die Wiedergeburt der Sonne, Erneuerung des Kreislaufes, Dunkelster Tag des Jahres... etc. Der Sonnengott (wenn man so will) wird geboren
Imbolc oder Brigid: Lichterfest, Fest der Kreativität, hat für mich persönlich wenig mit dem Sonnengott zu tun. Das Licht erstarkt, wenn man einen Zusammenhang finden will und wächst heran.
Ostara: Wiedergeburt der Erde. Ich mag den Vergleich mit Persephones Aufstieg aus der Unterwelt. Die Natur regt sich wieder und gestaltet sich neu.
Und jetzt die Frage... es sind quasi die Frühpupertären Jahre des Sonnenkindes... seine Sturm und Drang Phase.... aber ist das schon die Vereinigung der beiden? Wäre eigentlich logisch, weil ja jetzt gerade neues Leben gezeugt wird. Aber heißt es nicht Beltane wäre die HOCH-Zeit der Götter?
Oft wird die Zeit von Ostara bis Beltaine als "Vorspiel" beschrieben...
Aber es ist ja nicht wirklich ihre Hoch-Zeit.... der Gott ist ja noch lang nicht erwachsen... *Verwirrung*
Distel, jetzt wo ich so drüber nachdenke verstehe ich was du meinst...
Beltaine ist ein Fest, das mir bislang irgendwie nur teilweise zugänlich wurde... das Mysterium dahinter hab ich bislang nie recht begriffen glaub ich.
Litha ist für mich das Fest des Sonnengottes. Er ist zur Höchst-Form aufgelaufen und muss nun seine Unbekümmertheit, seine Leichtlebigkeit ablegen, der Taumel seiner Jugendzeit ist jetzt vorrüber und er muss in einen neuen Abschnitt übergehen und Verantwortung übernehmen... das heißt Abschied nehmen... aber nicht vom Sommer, sondern von seiner Unbekümmertheit...
Lughnasad... feiere ich nicht in Bezug auf den Gott... ist für mich das Schnitterinnenfest, das einfahren der ersten Ernte, das erste Ernte-Dank-Fest
Mabon... hier beginnt für mich schon die Dunkle Jahreszeit, Erntedank, Nix mit Gott, sondern nur Dankbarkeit für der Erde Gaben... (Eher Dank an die Mutter als an den Vater )
Samhain... Ahnenfest
Und wieder Jul....
Gute Nacht!
Nue _________________ Auf dem schmalen Grat zwischen Tag und Nacht, Gut und Böse, Leben und Tod, männlich und weiblich, wandeln wir Gezeichneten auf den Spuren unserer Ahnen. |
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Distelfliege magisches Gesocks

Anmeldungsdatum: 31.03.2003 Beiträge: 2308 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Jun 13, 2006 11:26 pm Titel: Re: Und da isser der Knackpunkt |
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| AnufaEllhorn hat geschrieben:: | Well met, Distel
in der Momentaufnahme sicherlich - nur ist ein Ritual imho auch ein Mysterienspiel und selten eine Momentaufnahme... |
Jäh.. ich meinte halt, daß es nen bestimmten Ablauf auf den Punkt bringt.. und ich weiß jetzt nicht ob das von mir aus verständlich war. Ich kapiere die Antwort irgendwie nicht so recht, also sieht man jetzt im Ritual jedesmal die Momentaufnahme oder nicht?
| Zitat: | Mei ka Phantasie???  |
Hm. Vielleicht nicht ambitioniert genug um Phantasien diesbezüglich zu entwickeln.. also was jetzt psychologisch gesehen im Gott vorgeht irgendwie gross zu versinnbildlichen.. *grübel* die Leiden des jungen W. ...
| Zitat: | | Wenn jemand ne Verantwortung übernimmt, dann TUT er auch meist seinen Teil - wenn er sie nicht übernimmt, dann isser zwar da, aber TUT entschieden weniger... |
*kopfkratz* Also, hab ich das vorher falsch verstanden. Daß er sich z.b. Beltane innerlich damit anfängt zu befassen, Verantwortung zu übernehmen, sich aber noch unsicher ist und es ihm so halb, so unterschwellig bewusst wird.. das könnte man im Ritual prima tänzerisch darstellen.. so der ständige Wechsel zwischen Schwanz einkeifen und unsicher um sich schauen und mit vorgereckten Hüften der Göttin hinterher.. *ggg* Vielleicht könnten zwei Leute die unterschiedlichen Stimmen des Gottes darstellen.. wie im Comic das Engelchen und das Teufelchen, was der Hauptperson auf der Schulter sitzt.
Die eine: "Du, das zieht Arbeit nach sich.." die andere: Huuuh dabei hat sie aber soooo ein schönes Hinterteil.. uaaah.."
| Zitat: | | nur so als kleiner Hinweis, weil mir nicht wirklich dran gelegen ist hier meine Coveninterna auszubreiten |
Müssen ja keine Coveninterna sein, es langt auch ein "z.b. könnte mans so machen..daß.."
| Zitat: | Also ned amal zwei ImbolcRituale schaun bei mir 100% gleich aus... |
Bei mir auch nicht, aber ich meinte auch nicht den Faktor daß halt jedes Ritual eh immer etwas anders ist, sondern eine systematische Andersartigkeit die in einem logischen Zusammenhang zum Göttin/Gott Mysterium steht *verklausulier*
| Zitat: | | aber davon mal abgesehen: das ist auch die Fähigkeit, die mensch als Priester/in imho zu haben hat - durch die Kombination aus Handlung, Intention und Sein bestimmtes Setting zu kreieren, das für alle Anwesenden eindeutig identifizierbar ist. |
Heisst das: Frag nicht im Forum, mach halt ne Priesterinnenausbildung?
| Zitat: | | Wenn jemand beim Ritual Samhain mit Mabon verwechselt (und zwar ned vom Hirn sondern vom Erfahrungswert her) dann hat entweder die Priesterschaft Mist gebaut, die äußere Zeitströmung ist völlig anders gepolt als "normal" oder der Wahrnehmer hat irgendwo ein Defizit (entweder in der Wahrnehmung oder in der Offenheit oder in der Interpretation oder...) |
Hm.. das sind aber dann schon zum Teil feine Nuancen die es in ein Drehbuch umzumodeln gilt. Mabon mit Samhain verwechseln kann ich mir jetzt weniger vorstellen.. *g* aber für mich hat z.b. Samhain wirklich so'n Inhalt von wegen daß die ganze Unter- Geister- oder unsichtbare Welt über einen 'reinbricht, ihre "Regierungszeit" antreten und es tönt halt so überall "wilde Jagd, wilde Jagd, kommt aus euren Löchern gekrochen, zum Sammeln blasen, das nächste Jahresviertel ist unser!"
Mabon nö, ist überhaupt nicht so. Mabon ist sowas wie Erntedankfest mit Abschied und es ist nicht so wild und lustig wie Samhain.
tschäh.. ich kann das, was bei mir die jeweilige Festqualität ausmacht, halt nur sehr schwer am der momentanen Befindlichkeit des Gottes festmachen, stell ich grade fest..
*ins Grübeln verfall*
Langer Rede kurzer Sinn: Für dich ist's also kein Problem, die Jahresfeste als dieses Mysterienspiel zwischen Gott und Göttin ausdifferenziert und speziell wiedererkennbar zu gestalten.
Wo genau die feinen Unterschiede im praktischen Festeln liegen ist aber leider intern.
Naja man kann halt net alles haben
PS: Hab das Starhawkbuch noch immer nicht angeguckt.. stattdessen Brasilien vs. Kroatien. *schnarch* _________________ ...ein bischen Werbung:
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